Dexpanthenol – Was ist es und was macht es in Kosmetik ?

Was ist Dexpenthenol ?

Dexpanthenol, D-Panthenol oder einfach Panthenol, ist das Provitamin, des Vitamins B5, der Pantothensäure. Es wird in der Medizin und der Kosmetik benutzt[1].

Abb. 1 Die Strukturformel des Dexpanthenols

Was ist Panthenol chemisch ?

Panthenol gehört zu der Gruppe der Polyolen, Stoffe, welche mehrere -OH Gruppen besitzen, und den Amiden, solchen Stoffen, welche eine R-NH-R Bindung besitzen. Es ist das Provitamin, also der Vorgänger des Vitamins B5, der Pantothensäure, welche ein wichtiger Bestandteil des Coenzym A ist, welches wiederum für die „Aktivierung“ von Alkansäuren verantwortlich ist, und somit beim Aufbau von sehr vielen wichtigen Stoffen im Körper beteiligt ist[2].

Was sind seine Eigenschaften ?

Abb. 2 Das dickflüssige Dexpanthenol

Panthenol ist eine, bei Raumtemperatur, dickflüssige, klare, Flüssigkeit. Es erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut, verbessert die Elastizität dieser, und unterstützt die Neubildung von Hautzellen. Ebenfalls besitzt es entzündungshemmende, und wundheilungsfördernde Eigenschaften. Es ist Allgemein sehr gut verträglich, es kann jedoch in Einzelfällen zu Reizungen, Rötungen und Kontaktallergien kommen[3].

Wo wird Panthenol benutzt ?

Panthenol wird in der Medizin, in Wundheilmitteln, sowie Salben benutzt, da es positiv zur Heilung beiträgt, und Rötungen mindert. Ebenfalls hat es abführende Eigenschaften bei Darmlähmungen. In der Kosmetik wird es in Cremes und Shampoos benutzt, um die Haut und Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen, und sie vor Umwelteinflüssen zu schützen[4]. Studien haben herausgefunden, dass UV-Strahlen die Fettsäureproduktion in der Haut mindern, hierbei wird Panthenol eingesetzt, um diesem Effekt entgegenzuwirken, indem es die Haut dazu anregt Fettsäuren zu produzieren[5].

Quellen:

Wikipedia[1][2]

Artikel des Ärzteblatts über Dexpanthenol[3][4]

Wissenschaftlicher Artikel zur Minderung der Fettsäureproduktion durch UV-Strahlen[5]

Bildquellen: Wikimedia Commons, Flickr. Die Bildrechte gehen an die Besitzer der Bilder. Abb. 2 | Titelbild

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